CassiGoesAbroad



 

 

Vorstellung

 

Hallo:)

 

Ich freue mich das ihr zu meinem Blog gefunden habt. In diesem Blog wird es um mein Auslandsjahr in den USA gehen und ich hoffe das euch meine Berichte gefallen werden oder euch vielleicht sogar inspirieren, auch ein Auslandsjahr zu machen. Sollten hier irgendwelche Fragen auftauchen oder wenn ihr mehr Informationen haben wollt, könnt ihr mir gerne eure Fragen stellen.  

Erstmal ein paar Informationen zu meiner Person. Ich heiße Cassandra, bin 16 Jahre alt und gehe momentan noch in die 10 Klasse. Ich komme aus Sachsen aus der Nähe von Dresden und werde am 25. Juli 2018 für ein Jahr mit der Austauschorganisation Ayusa-Intrax in die USA fliegen. 

 

Ich werde hier in diesem Blog versuchen einmal oder mehrmals im Monat neue Berichte aus meinem Auslandsjahr hochzuladen und möchte hier meine Reise als eine Art Tagebuch festhalten.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen!

Eure Cassi

Hier gehts zur meiner Organisation: https://www.intrax.de/kurzbewerbung-high-school?ixid=I-1235871

 

Meine Gastfamilie!

 

Hallo Alle miteinander:)

 

Ich habe vor zwei Tagen am Freitag dem 1. Juni endlich nach langem Warten meine Gastfamilie bekommen und bin wirklich fast durchgedreht, obwohl der Zeitpunkt echt unpassend war, als ich die SMS bekommen habe. Denn ich war genau an dem Tag nicht zu Hause und hatte auch kein Internet, weshalb mir meine Schwester die SMS geschickt hat. Darin stand nur ein Satz: "Deine Gastfamilie ist in Georgia." Ich habe mich in dem Moment einfach mega gefreut und meine Freunde+alle anderen Leute die dort waren mussten sich meinen kurzen Freudenausbruch mit anhören. Ich wollte dann natürlich noch Genaueres wissen, doch ich musste erstmal warten bis ich wieder zu Hause war. Aber dann hab ich mir die E-Mail von Ayusa endlich durchlesen können und  es stimmt, meine Gastfamilie wohnt in Georgia, also im Süden der USA, genauer gesagt in Conyers, also eine halbe Stunde von  der Hauptstadt Atlanta entfernt. 

Meine Gastfamilie besteht aus meinem Gastvater, welcher in Deutschland geboren ist, aber seid seinem 14 Lebensjahr in der USA lebt. Meiner Gastmutter und meiner Gastschwester, welche genauso alt ist wie ich und mit mir auf die gleiche High School geht. Außerdem werde ich dort noch einige Haustiere haben. Zum einen zwei Hunde, einen Vogel, eine Katze und zwei Hühner. Sie haben ein wunderschönes Haus mit Pool und sind auf den ersten Blick wirklich sehr nett und haben viele ähnliche Interessen wie ich. Ich habe ihnen bisher eine E-Mail geschickt und warte jetzt erstmal auf eine Antwort, da ich noch viele Fragen zu meiner Schule und vielen anderen Dingen habe. Ich bin wirklich sehr glücklich über diese Platzierung, da auch meine High School super schön und eben typisch amerikanisch aussieht und jede Menge Sportaktivitäten anbietet. Es ist wirklich ein tolles Gefühl und jetzt sind es nur noch 7 Wochen bis meine Reise endlich losgeht und ich werde langsam wirklich immer aufgeregter:)

 

Bis zum nächsten Mal

Eure Cassi

 

 

Vorbereitungstreffen

 

Hallo Alle miteinander:)

 

Letztes Wochenende vom 9 bis zum 10. Juni war mein Vorbereitungstreffen für mein Auslandsjahr in Berlin. Dieses wird von meiner Organisation Ayusa-Intrax jedes Jahr für zukünftige Austauschschüler in verschiedenen Städten in Deutschland veranstaltet. Da Berlin die Stadt war, wo ich am ehesten hinkommen konnte, habe ich mich dort angemeldet. Ich bin an dem Samstag früh mit dem Zug nach Berlin gefahren und war dann noch pünktlich vor 11 Uhr in dem Hostel, wo das Treffen stattgefunden hat. Vor der Tür standen schon jede Menge andere Austauschschüler und ich bin mich erstmal anmelden gegangen und habe mein T-Shirt von Ayusa bekommen. Danach habe ich mich schon mit ein paar Leuten unterhalten um schon ein paar Leute kennen zulernen. Ich saß dann mit ungefähr 130 anderen Austauschschülern für verschiedene Länder in einem Raum und haben uns die Einführung  und das Programm von den Mitarbeitern angehört. dann wurden wir in Gruppen aufgeteilt, egal in welches Land man ging und haben eine Vorstellungsrunde gemacht und uns dann über Kulturen unterhalten. Später gab es Essen, welches sehr lecker war und dann wurden wir wieder in andere Gruppen aufgeteilt, aber nun nach Ländern  sortiert. Hier ging es dann um verschiedene Probleme die auftreten können und wie man diese lösen sollte. Außerdem konnten wir noch ehemaligen Austauschschülern Fragen stellen. Am späten Nachmittag haben wir dann Gruppenfotos mit den Ayusa T-Shirts gemacht und noch Dialoge zu verschiedenen Situationen in größeren Gruppen ausgearbeitet und aufgeführt. Am Abend wurde die Zimmerverteilung ausgelost, wobei ich wieder viele neue, nette Leute kennen lernen konnte und es gab leckere Pizza zum Abendbrot. Später konnten wir uns dann aussuchen, ob wiir noch einen Film mit anschauen wollen oder ob wir noch ein bisschen auf den Dachterrassen chillen wollen. Ich habe mich für den Fil entschieden. Dann mussten Alle auf ihre Zimmer, welche auch ganz schön waren und am nächsten  Morgen kamen dann um 10 Uhr die Eltern noch mit dazu, weil noch einmal alle wichtigen Informationen in einer Präsentation vorgestellt wurden. Diese ging bis 13 Uhr und dann konnten wir alle wieder nach Hause fahren. Alles in einem war es ein sehr schönes Wochenende, wo ich sehr viele neue und coole Leute kenen gelernt habe und nochmal ein paar Tipps mitnehmen konnte für mein Auslandsjahr.

 

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal

Eure Cassi

 

 

 

Termin bei der Botschaft 

 

Hallo Alle zusammen,

 

Heute berichte ich euch von meinem Termin in der Botschaft. Dieser Eintrag ist nur dafür da, damit ich euch vielleicht ein paar Tipps geben kann, wie man diesen ganzen Kram bewältigen kann.  Vor dem Abflug ist es natürlich das Wichtigste, dass Visum zu beantragen, wenn man mehr als 4 Monate in der USA verbringen möchte. Alle Infos zu der Beantragung und der Terminvereinbarung bei der Botschaft bekommt man ungefähr Anfang Juni von Ayusa, je nach dem wie zeitig die USA die Dokumente nach Deutschland schickt. Danach geht es ans Unterlagen ausfüllen, auch dafür werden dann Ausfüllhilfen bereit gestellt, weil die ganze Sache nicht ganz einfach ist. Denn man bekommt von Ayusa ein Formular,welches man unterschreiben muss (das ist das einfachste von allen), dann muss man den Rest auf den entsprechenden Internetseiten ausfüllen.  Dabei  muss  man auf sehr viele Dinge achten, unter anderem das man ü in Ortsnamen zum Beispiel mit ue schreibt.(PS: Das war ein Problem von uns, weil wir diesen Hinweis überlesen haben.) Aber gut nach dem Ausfüllen und dem Bezahlen von zwei Gebühren, haben wie es dann geschafft einen Termin für den 18. 06 zu beantragen. Man sollte diesen Termin auch rechtzeitig vereinbaren, damit man nicht unnötigen Stress bekommt. Man muss auch damit rechnen, dass nicht gleich in der selben Woche, Termine frei sind, sondern etwas später. Am Montag war es dann soweit, wir haben uns aufgemacht um nach Berlin zu fahren. Wir sind bereits vor 6 Uhr morgens losgefahren, da mein Termin eigentlich um 10 Uhr sein sollte.  Aber dann hatten wir Stau und das nicht gerade wenig, wir hatten einfach nur richtig Pech und sind fast gar nicht voran gekommen. Um 9 Uhr waren wir dann immer noch nicht weiter gekommen und es waren immer noch 100 km nach Berlin. Dort hab ich dann Ayusa angerufen, um zu fragen was passiert wenn man zu spät zu seinem Termin kommt. Dieser Fall war relativ selten, deswegen riet Ayusa mir, dass wenn wir vor Mittag noch ankommen, es nochmal versuchen sollten und einfach den Wachleuten erklären sollen, warum wir so spät dran waren. Ich war in dem Moment sehr angespannt, denn falls das nicht funktionieren würde, dann müssten wir alles nochmal von vorne bezahlen und beantragen. Doch dies war glücklicherweise nicht der Fall, ich war zwar über eine dreiviertel Stunde zu spät, doch die Leute hatten gute Laune und haben mich noch durchgelassen. Meine Eltern mussten in der Zeit draußen warten und auf meine Sachen aufpassen, da man außer den Dokumenten und Pass, nichts mit rein nehmen durfte. Drinnen musste man dann durch eine Sicherheitskontrolle und dann an mehrere Schalter wo man die Dokumente vorlegen musste und den Reisepass abgeben sollte. Den Reisepass bekommt man dann nach einer Woche mit dem Visum wieder nach Hause geschickt. Dieser Prozess dauerte ungefähr eine Stunde, aber dann war es geschafft und jetzt ist endlich der letzte Schritt getan:)

Wenn ich noch einen Tipp geben kann, dann ist es der das, wenn man weiter von Berlin wegwohnt und den Termin genau in der "Rush Hour" mit viel Verkehr hat. Einen Tag vorher loszufahren oder noch zeitiger am Morgen, damit man pünktlich ist und nicht so wie ich zu spät kommt und vielleicht den ganzen Kram nochmal machen muss, wenn man Pech hat und die Leute bei der Botschaft nicht so gut drauf sind. Aber sollte dies doch der Fall sein, dann einfach ruhig bleiben und es einfach versuchen, denn die meisten Leute dort waren echt nett und hatten Verständnis dafür, da sie das in Berlin schon gewohnt sind;) Ich hoffe das dieser Bericht euch einen kleinen Einblick in diesen Prozess geben konnte und falls ihr irgendwelche Fragen haben solltet, könnt ihr mir Diese gerne schreiben.

 

Bis zum nächsten Mal

 Eure Cassi

 

Erste Kontaktaufnahme mit der Gastfamilie

 

Hallo Alle zusammen, 

 

Nun werde ich euch berichten, wie meine Kontaktaufnahme mit der Gastfamilie stattgefunden hat. Zuerst habe ich meiner Gastfamilie gleich nachdem ich die E-Mail von Ayusa bekommen habe, eine E-Mail zurück geschickt. In dieser habe ich mich bedankt, dass sie mich als Austauschschüler ausgewählt haben und das ich bei Ihnen wohnen kann.  Dann habe ich noch ein paar Dinge über mich erzählt und viele fragen gestellt über die High School usw. Somit habe ich danach auf eine Antwort gewartet, doch zwei Wochen lang habe ich keine Antwort erhalten und habe mich schon gewundert warum. Aber dann stellte sich der Grund dafür heraus. Meine Gastschwester war in einem Camp und konnte deswegen nicht antworten, weil es ihre E-Mail Adresse war, die ich bekommen habe. Sie meinte in der Antwort zu mir, dass es vielleicht besser geht wenn wir über Instagram oder Snapchat schreiben. Das haben wir dann auch gemacht und ich habe viele meiner Fragen endlich stellen können. Es war sehr cool, aber auch ein bisschen ungewohnt auf Englisch zu schreiben. Ich habe dabei unter anderem herausgefunden, dass sie einen Tag vor mir Geburtstag hat, ein eigenes Auto besitzt, Tanzen genauso sehr mag wie ich und das die High School ganz normal ist und nicht so Klischeehaft wie in den Filmen;) Naja mit meinen Gasteltern habe ich dann auch gesprochen, nachdem mir meine  Gastmutter eine E-Mail geschickt hat, mit einigen Fragen, z.B. Welches Essen ich mag usw. Dann kam nach etwa einer Woche der Zeitpunkt, an dem wir uns an einem Sonntag zum Skypen verabredet haben. Ich war wirklich sehr aufgeregt, aber habe mich auch total darauf gefreut. Dann war es so weit, es war Sonntag Abend und ich habe meine Gastschwester angerufen. Zuerst gab es ein paar Komplikationen, weil  der Ton nicht funktioniert hat, aber dann war alles super. Ich habe am Anfang mit meiner Gastschwester allein gesprochen, was auch gut war denn es war teilweise wirklich schwer alles zu verstehen oder selber zu reden, aber mit der Zeit hat es dann recht gut geklappt. Auch wenn ich viele Fragen stellen musste:) Eine Stunde hab ich mit Madison allein geredet und dann kamen meine Gasteltern mit dazu, die wirklich super nett waren und ich habe mich wirklich wohl gefühlt. Wir haben dann über ihre Familie, Schule, Freunde, Reisen die wir unternehmen werden, Essen und ihre Haustiere gesprochen. Das war wirklich richtig toll  und so haben wir letztendlich 4 Stunden geredet. Nun kann ich auf jeden Fall sagen, dass meine Gastschwester auf jeden Fall eine mega nette Person ist und das wir einfach sehr viele Dinge, wie auch unser Aussehen und einigen Hobbys, wie Tanzen gemeinsam haben und ich mich freue sie Alle endlich zu  sehen und ein Teil ihrer Familie werden zu können. Also seid einfach offen und schreibt eure Gastfamilie einfach an, selbst wenn viele grammatische Fehler auftreten sollten, freut sich eure Gastfamile einfach das ihr euch gemeldet habt und das ihr Interesse zeigt. Denn alles ist besser als sich gar nicht zu melden, egal wie kurz die E-Mail ist. Denn die meisten Gastfamilien warten schon viel länger auf eine Rückmeldung vom Gastschüler, da die Organisation meistens länger braucht, selbst wenn die Gastfamilie schon gefunden ist. Also einfach offen sein und einfach drauf los schreiben.Das ist der beste Tipp, den man geben kann.

 

Bis zum nächsten Mal

Eure Cassi

 

New York

 

Hallo, hier bin ich wieder:)

Heute möchte ich euch über meine Vorbereitungstage in New York berichten. Diese Vorbereitungstage sind ein Angebot meiner Organisation, die man dazu buchen kann, um die Stadt der Träume kennen zu lernen und mit eigenen Augen sehen zu können, bevor es dann wirklich zur Gastfamilie geht.  Aber nun von Beginn an. Zuerst begann meine Reise am 25.07. 2018 mit dem schwersten Teil, der Abschied von der Familie. Wir sind früh zum Flughafen nach Dresden gefahren und haben dort dann so lange gewartet bis es los ging und ich durch die Kontrollen musste. Wir haben den Abschied aber kurz gehalten, weil es besser so war. Aber trotzdem waren wir alle erstmal ziemlich traurig. Aber sobald ich durch die Kontrollen durch war und die erste andere Austauschschülerin, die mit mir vom selben Flughafen abgeflogen ist gesehen hab, wurde ich immer aufgeregter und habe mich einfach nur noch gefreut, dass es endlich losgeht. Auch wenn der Abschied schwer war, aber die Vorfreude siegt dann doch. Von Dresden aus sind wir dann also nach Frankfurt geflogen und haben uns dort dann mit dem Rest unserer Gruppe getroffen. Wir waren die erste Gruppe die nach New York geflogen ist, deswegen waren wir auch nicht übermäßig Viele, sondern eine eher kleine Gruppe mit 16 Leuten. Wir hatten dann einen vierstündigen Aufenthalt in Frankfurt. Zuletzt kamen dann auch unsere zwei Betreuerinnen aus Berlin an, 5 Minuten bevor das Boarding begann. Dann ging es ins Flugzeug und nach 8 Stunden Flug sind wir dann auch angekommen am Newark Airport in New Jersey. Dort mussten wir dann erstmal unser ausgefülltes Formular aus dem Flugzeug abgeben und durch alle Sicherheitskontrollen durch, bis wir unser Gepäck und Alles wieder beisammen hatten. Danach hat uns dann ein Bus zum Hotel gebracht, welches übrigens sehr riesig war und super schön aussah, mit großen Zimmern, einem Pool, Fitness Center usw. Dort angekommen wurden wir in Zimmer von den Betreuerinnen eingeteilt, was aber gar nicht so schlecht war, weil man so Alle besser kennengelernt hat. Abends gab es dann noch echte amerikanische Pizza und dann sind wir auch schon schlafen gegangen. Am nächsten Tag ging es dann nach dem Frühstück halb 9 los in die City. Der Busfahrer hat uns direkt in die Stadt gefahren, wo dann sehr viel Stau war, aber dass war ja eh schon vorher klar in so einer großen Stadt. In der Stadt haben wir dann unseren Guide aufgelesen mitten auf einer Straße und sind zum Central Park gefahren, vorbei am Trump Tower und vielen anderen Hochhäusern und Gebäuden. Ich habe schon sehr viele Fotos aus dem Fenster gemacht, weil es einfach ein atemberaubendes Gefühl war, wirklich dort zu sein. Außerdem wurde es einfach nie langweilig, weil es einfach immer was Neues zu sehen gab. Am Cental Park mussten wir dann schnell aussteigen, weil der Bus dort nicht stehen bleiben konnte und sind mit unserem Guide durch den Park zur anderen Seite gelaufen. Vorbei an einem Brunnen und einigen berühmten Plätzen. Danach ging die Busfahrt weiter zum berühmten Flat Building, bei dem wir auch kurz ausgestiegen sind um Fotos zu machen und uns die Geschichte dazu anzuhören. Nach einer Weile war es dann Mittagszeit und wir sind zum Washington Square Park gefahren, wo es unser Lunch gab und wir eine kurze Pause machen konnten. Eine Stunde und ein wirklich leckeres Essen später, ging es weiter zur 5th Avenue, wo wir Zeit hatten um shoppen zu gehen. Unterwegs hat man aus dem Busfenster natürlich auch noch andere Sehenswürdigkeiten gesehen. Das Shoppen gehen war mega cool, weil man einfach wirklich dieses New Yorker Feeling hatte. So war es dann auch schon später Nachmittag und wir sind mit dem Bus Richtung Times Square gefahren. Dort sind wir dann im Hard Rock Caffee essen gegangen, was richtig lecker war und total cool. Dort habe ich mir dann natürlich auch ein T-Shirt gekauft. Danach hatten wir bis halb 8 Freizeit und konnten Bilder am Times Square machen, shoppen gehen oder einfach durch die Massen von Menschen laufen und einfach genießen. Das war dann auch ein toller Ausklang für den ersten Tag. Aber es waren dann auch alle mega kaputt und müde, einfach auch weil so viele neue Eindrücke auf einen einprasseln.
Der zweite Tag begann etwas eher, da mehr auf dem Programm stand. So ging es um 8 Uhr wieder mit dem Bus in die City, aber diesmal zum Hafen, da nun eine Bootstour zur Freiheitsstatue auf dem Programm stand. Davor hatten wir noch eine halbe Stunde Freizeit und konnten uns umschauen. Unser Guide gab uns dann die Tickets und schon gings los. Wir sind zum Boot gelaufen und haben uns Alle erstmal irgendwo schöne Plätze gesucht, da wir natürlich nicht die Einzigen waren. Als das Boot ablegte, war die Sicht einfach ein Traum und richtig, richtig gut zum Fotos machen und sich die Skyline anzusehen. Nach einer Stunde Bootsfahrt, gings dann weiter zur Wallstreet und zum Ground Zero Memorial, wo uns unser Guide auch eine interessante Geschichte dazu erzählt hat. Dann waren wir auch noch in der Grand Central Station, also dem größten Bahnhof in New York. Zum Mittag waren wir wieder am Hafen und haben dort wieder Lunch bekommen. Nach der kurzen Stärkung sind wir dann an China Town vorbei zur Brooklyn Bridge gefahren und sind über die Brooklyn Bridge gelaufen. Das hat wirklich Spaß gemacht und auch hier war die Aussicht einfach nur toll. Auf der anderen Seite angekommen, sind wir mit dem Bus nach Coney Island gefahren, also an einen Freizeitpark am Meer, der aber sehr teuer war, also sind wir keine Achterbahn gefahren, aber waren am Strand gewesen und haben einen Smoothie getrunken. Danach waren wir Pizza essen, in einem sehr berühmten und wohl besten Pizzaladen in Brooklyn. Zum Abschluss des Tages ging es dann zum Rockefeller Center um die Stadt von oben zu sehen. Leider hat es davor richtig doll geregnet, aber glücklicherweise ist der Himmel wieder aufgeklart und es hat gereicht um schöne Fotos von New York von oben machen zu können. Das war wirklich richtig schön und ein super Abschluss für die New York Tage. Am nächsten Tag ging es dann für alle weiter zu den Gastfamilien, doch darüber erfahrt ihr bald mehr in meinem nächsten Eintrag. Im großen und ganzen kann ich nur sagen, dass New York einfach mit einer der tollsten Erlebnisse war und sich auf jeden Fall lohnt. Ich würde es jedem empfehlen, weil das muss man einfach mal gesehen haben und dann will man auch irgendwie gar nicht mehr weg von dort. Also wenn ihr die Chance dazu habt, macht es, außerdem lernt ihr auch viele neue tolle Leute kennen, wovon auch einige richtig gute Freunde werden können.

Grüße 

Eure Cassi

 

Der erste Monat in der Gastfamilie

 

Hallo Alle miteinander,

 

so nun ist es schon so weit, wir haben jetzt September und ich bin jetzt schon seid über einem Monat bei meiner Gastfamilie in den USA. In dieser Zeit ist natürlich auch eine Menge passiert, es war mein erster Schultag, ich habe bisher sehr viele coole neue Leute kennengelernt, Freunde gefunden, schon viele Unterschiede bemerkt, war bei meinen ersten Football Games, habe einen Sport angefangen und bin einem Club beigetreten, habe jedes Wochenende etwas mit meiner Gastfamilie oder Freunden unternommen, kenne jetzt sehr viele Restaurants, hatte auch schon meinen Homecoming Dance und nun geht es auch in 2 Wochen nach Florida. Aber jetzt erstmal zu meinen Erlebnissen in diesem Monat. Wie schon gesagt, ich bin Anfang August bei meiner Gastfamilie am Samstag angekommen und mein Gastvater und meine Gastschwester Madison haben mich mit Ballons vom Flughafen in Atlanta abgeholt. Danach sind wir gleich was essen gefahren und dann nach Hause. Was mich sehr überrascht hat war, dass es wirklich keine Probleme oder unangenehmes Schweigen gab, ich habe mich wirklich super wohl gefühlt und hatte auch keine großen Probleme mit der Sprache. Wir sind dann zu ihrem Haus gefahren was 20 Minuten außerhalb von Atlanta in einer kleineren Stadt liegt. Dort habe ich dann auch meine Gastmutter, Veronica kennengelernt und auch mit ihr habe ich mich super verstanden.  Madison hat mir auch gleich mein Zimmer und das restliche Haus gezeigt, es hat ca. 2 Wochen gebraucht bis ich sicher wusste wo sich alles befindet, da es ein sehr großes Haus ist mit Pool, Garten usw. Da die Schule bereits am Montag losging, waren wir am Sonntag Schulsachen einkaufen, weil hier alle Läden 7 Tage geöffnet haben. Am Abend waren wir dann noch koreanisch essen, da meine Gastfamilie große Koreafans sind und sogar koreanische Dramen mit englischen Untertiteln anschauen. In meiner Gastfamilie gehen wir jedes Wochenende in Restaurants essen, deswegen habe ich jetzt auch schon eine ganze Menge neue Restaurants kennengelernt. Am Montag ist Madison in die Schule gegangen, doch ich musste erstmal zum Arzt und zum Schulamt, um mich anzumelden, was 5 h gedauert hat, weil sehr viele Leute ihre Kinder angemeldet haben und so mussten Veronica und ich fast den ganzen Tag beim Amt und beim Arzt verbringen. Am Dienstag ging es dann los, wir sind früh normal kurz vor 8 am zur Schule gefahren und dann habe ich meine 8 Kurse gewählt, weil wir hier A und B Days haben, mit je 4x1,5 h an A Days und die anderen 4 h an B Days. Meine Fächer sind auch zum Großteil echt cool, z.B. Jazz Dance oder AP Art History, weil auch meine Lehrer einfach sehr cool drauf sind und ich manchmal sogar mit 2 Freunden mit meiner Lehrerin Lunch esse, weil hier hat mein irgendwie ein anderes Lehrer-Schüler Verhältnis. Wovon ich euch aber abraten würde ist PE zu wählen, weil das ist an vielen Schulen einfach 1,5 h nichts tun und in der Sporthalle rumsitzen, man kann das einfach nicht mit unserem Sportunterricht vergleichen. Auf jeden Fall habe ich dann meine Klasse gesucht und habe mich vorgestellt, was aber nicht in allen Klassen der Fall war, die meisten haben es einfach an meinem Akzent bemerkt. Ich war zwar sehr aufgeregt, aber es war eigentlich nur halb so schlimm, weil alle total nett waren und ich zum Lunch auch schon Leute von meiner Gastschwester kannte, weil wir am Sonntag zuvor zu einem Treffen, bei einigen von Maddys Freunden waren und von daher haben diese mir dann alles gezeigt. Was hier auch sehr oft der Fall ist das man von vielen Leuten einfach angesprochen wird und man sehr viele Komplimente bekommt, obwohl man diese Person nicht kennt, aber die Leute hier sind einfach offener. In den nächsten Tagen hab ich mich dann in der Schule eingelebt, habe mich Nachmittags manchmal mit Maddy und ihren Freunden getroffen und sie haben mir dann die Stadt gezeigt oder wir sind was essen gegangen oder haben einfach zuhause abgehangen. In der zweiten Woche als dann der ganze Trubel in der Schule vorüber war und auch keine Kurswechsel mehr stattfinden konnten, habe ich mich dazu entschieden in dieser Saison Cross Country zu machen und dem Demuth Art Club beizutreten, weil diesen meine Lieblingslehrerin leitet. Das benötigt aber wirklich viel Zeit, denn ich habe die ganze Woche von 3.30 pm-5 pm Cross Country Training und am Donnerstag Demuth Art Club von 3.15 pm-4.30 pm. Und jede Woche ein Race/ Wettkampf in Cross Country. Eigentlich mag ich rennen gar nicht, aber mit dem Team macht es echt Spaß, weil jeder Jeden unterstützt und anfeuert. Unsere Schule hat bis jetzt auch in allen Rennen den ersten oder zweiten Platz belegt, was echt ein tolles Gefühl war. wir trainieren zwar alle Jungs und Mädchen zusammen, aber bei Wettkämpfen rennen wir dann getrennt. Es ist aber wirklich zu empfehlen einen Sport zu machen, weil man sich so einfach besser fühlt und es auch einfacher hat sich einzufinden, weil die Schule schon sehr anders ist. An Wochenenden machen Maddy und ich meistens was mit Freunden, z. B ins Kino gehen oder zu Geburtstagsfeiern oder essen. Im Kino ist das einzige Problem nur, dass die kein gesüßtes, sondern nur salziges Butterpopcorn haben. Es ist aber wirklich cool eine Gastschwester im selben Alter zu haben, weil man so schnell Kontakt zu anderen Leuten aufbauen kann. Mittlerweile habe ich aber auch schon eigene Freunde gefunden. An Sonntagen sind wir meistens mit meinen Gasteltern in Atlanta unterwegs, gehen shoppen, was hier sehr viel Spaß macht oder gehen Musicals anschauen oder unternehmen irgendwas, wir sind auf jeden Fall immer unterwegs und Abends gehen wir dann meistens Essen, hauptsächlich Asiatisch. Nach der Schule gehen Maddy und ich uns auch meistens was zu Essen holen, wenn Veronica nichts gekocht hat. Dann ging es in der dritten Woche los mit Football Games, bisher war ich bei 3 Spielen, unsere Schule hat 2 von 4 Spielen gewonnen, ich war bei einen wo sie verloren haben und das Homecoming Game haben sie dann gewonnen. Dazwischen war ich noch bei einem anderen Football Game an einer anderen Schule zu der einige von Maddys Freuden gehen. Das Beste an den Football Games ist aber übrigens die Halbzeitshow, mit Bands, Flaggentänzern und zu Homecoming wurden in der Zeit King und Queen gekürt. Der Rest von den Football Games ist am interessantesten, wenn die eigne Mannschaft Punkte erzielt, aber ansonsten ist es einfach nur da um mit Freunden zu quatschen und die Schule zu unterstützen. Außerdem hatte ich in der Zeit auch meine erstes Treffen mit einer Ayusamitarbeiterin und anderen Austauschschülern hier und wir haben einen Ausflug ins Coca Cola Museum gemacht und Abends dann noch Pizza gegessen. es war wirklich sehr schön und ich habe dort jetzt auch eine meiner besten Freundinnen kennengelernt. Sie kommt aus Thailand und wir haben uns einfach auf Anhieb gut verstanden, auch meine deutsche Freundin mit der ich zusammen her geflogen bin und Zeit in New York verbracht habe, habe ich wieder getroffen, weil wir alle rund um Atlanta herum wohnen. In naher Zukunft wird es auch noch mehr Veranstaltungen geben, zu denen man gehen kann wenn man will, aber es ist wirklich eine coole Sache. Anfang September war es dann so weit, letztes Wochenende war der Homecoming Dance. Es war einfach wirklich genau wie im Film. Vormittags gab es bei mir und Maddy sehr viel Stress, da wir unsere Haare machen mussten, dann noch Schmuck einkaufen gefahren sind und dann noch unser Make Up, bei mir im Bad  gemacht haben. Dann sind wir um 6 pm zu dem Treffpunkt in Conyers gefahren, wo wir mit noch zwei weiteren Freunden Fotos gemacht haben. Ich hatte übrigens kein Date für den Homecoming Dance, mich haben zwar zwei Jungs gefragt, aber die kannte ich kaum und Amerikaner reden viel wenn der tag lang ist. An Homecoming ist es eh eher üblich mit Freunden hinzugehen. wir haben dann eine Stunde lang Bilder gemacht oder besser gesagt unsere Eltern und dann sind wir mit unserer Gruppe und noch einer weiteren Freundin beim Japaner essen gewesen. Im Restaurant mussten wir allerdings erstmal ne halbe Stunde auf unsere Plätze warten, was aber normal ist an einem Samstag Abend, wo auch noch Homecoming ist. Nach einem sehr leckerem Essen, sind wir dann um 8 pm zur Schule gefahren, wo die Homecoming Party stattgefunden hat. Dort habe ich mich dann zu meinen besten freunden gesellt und auch viele Leute begrüßt und das ganze Programm eben. Dann sind wir einfach mit in die Massen tanzen gegangen und das muss man echt sagen, einige Leute tanzen echt crazy, aber es hat so viel Spaß gemacht, weil die Musik super war und die ganze Atmosphäre einfach so war, wie man sich das vorstellt. Um 0 Uhr war der Tanz dann vorbei und wir sind dann noch schnell in einer Fotobooth Fotos machen gegangen und haben uns dann verabschiedet. Maddy und ich sind dann noch ins Waffle House gefahren und dann nach Hause,weil wir ziemlich fertig waren. Aber es war wirklich ein super Tag, also es ist zu empfehlen auf jeden Fall zu Homecoming zu gehen und generell einfach alles mitzumachen. Das waren jetzt größtenteils meine Erlebnisse, ich fühle mich hier wirklich wie zu hause und kann auch mit meinen Gasteltern reden, wie mit meinen richtigen Eltern und auch Maddy ist für mich wie meine Schwester. Auch Heimweh hatte ich bisher nicht und ich glaube ich hatte auch keine Kulturschock, es ist zwar vieles Anders, aber es macht Spaß neue Erfahrungen zu sammeln, meist im positiven Sinne, aber eben manchmal auch im negativen Sinne, was aber auch dazu gehört. Also Alles in einem waren es 6 super erste Wochen hier in Amerika. Falls jemand bestimmte Fragen zu einem Thema haben sollte, könnt ihr mir gerne jederzeit schreiben.

 

Viele Grüße Cassi

 

 

Ihr wollt auch ein Auslandsjahr machen? Dann geht's hier zur Kurzbewerbung:)
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